Frühere Veranstaltungen

Freitag, 24. Februar 2017, 13.00-13.45 Uhr, Kantonsbibliothek Vadiana, St.Gallen
Johann Jakob Bachofen und die Frau vom Hohle Fels
Das Fachreferat Matriarchat in der Kantonsbibliothek Vadiana

MatriArchiv

Seit zehn Jahren wird in der Kantonsbibliothek Vadiana eine Sammlung zur Matriarchatsforschung aufgebaut. Mittlerweile umfasst sie rund 3000 Titel. Welche Hintergründe, Ziele und Perspektiven die Sammlung hat und ob es jemals Matriarchate gab, erläutert Christina Schlatter, die zuständige Fachreferentin im Rahmen der Reihe „Entdecken in der Vadiana“.
Flyer als PDF zum Download
 
Samstag, 12. November 2016, 9-18 Uhr, Museum am Löwentor, Stuttgart
Zukunftswerkstatt Matri-Arche. Egalitäre Gesellschaften

Zukunftswerkstatt

In der Zukunftswerkstatt „Matri-Arche“ präsentieren Referentinnen der Akademie HAGIA Ergebnisse zur egalitären Gesellschaftsforschung. Von der Ökonomie über die Sozialordnung und die Konsenspolitik bis hin zum Weltbild werden die Strukturen von Gesellschaft neu gedacht. Welche konkreten Möglichkeiten können sich daraus für unser Zusammenleben ergeben?
Rabatt bei Frühbuchung bis 22. September!

Detailinformation (PDF-Datei zum Download)

Aktuelle Infos auf der Facebook-Seite (für alle zugänglich)
 
Freitag, 26. August 2016, 19 Uhr, Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen
Die Wilden Frauen in der Sage – Vortrag von Sylke Zimpel

Salige Foto Ursula Fuchs-Hofer - Web
Foto: Ursula Fuchs-Hofer

In Europa gibt es unzählige Sagen von Wildfrauen, Wilden Fräulein, Saligen Frauen, Moosweiblein … In Ihrem Vortrag geht Sylke Zimpel diesen Sagengestalten nach. Zu Beginn des Abends wird sie das mythische Lied der Sontga Margriata singen, der rätoromanischen nicht christlichen Hl. Margaretha, die viele Züge dieser mythischen Gestalten aufweist.
 
Samstag, 27. August 2016, 10 Uhr, Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen
Das mythische Lied der Sontga Margriata oder Das Verschwinden des Weiblich-Göttlichen

Frauenfigur Nonsberg - Kopie

Aufbauend auf dem Vortrag über die Wildfrauen wird es am drauffolgenden Vormittag in kleinem Kreis eine tiefergehende Analyse des Liedes und seiner Motive geben. Abgerundet wird der Anlass wiederum mit einem Liedvortrag – diesmal in rätoromanischer Sprache.

Detailinformation für beide Veranstaltungen (PDF-Datei zum Download)
 
Donnerstag, 9. Juni 2016, ab 18 Uhr, Frauenpavillon im Stadtpark St.Gallen
Nu Guo – Im Namen der Mutter (Filmvorführung)
Mosuo
Die Mosuo, eine ethnische Minderheit von etwa 40.000 Menschen, leben in verschiedenen Dörfern rund um den Lugusee in der chinesischen Provinz Yunnan. Es ist eine egalitäre Gesellschaft. Die matrilineare Familie wird von der Dabu geführt und alle ihre Nachkommen tragen ihren Namen. Francesca Rosati Freeman hat diese Form des Zusammenlebens dokumentiert. Für die Präsentation im Frauenpavillon wurde eigens eine deutsche Fassung erstellt.
Detailinformation (PDF-Datei zum Download)
Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich das MatriArchiv am „Gleichstellungsmonat Juni 2016 – 20 Jahre Gleichstellungsgesetz“. Weitere Informationen auf dem
Flyer 20 Jahre Gleichstellung (PDF-Datei zum Download).
 
Dienstag, 1. März 2016, 19 Uhr, Raum für Literatur, Hauptpost St.Gallen
Die Mutterfalle – Vortrag von Dr. Mariam I. Tazi-Preve
Mutterfalle
Mariam Tazi-Preve lebt und lehrt an Universitäten in den USA und in Österreich. In Ihrem Vortrag wird sie die soziale Institution der Mutterschaft beschreiben: Das Mutterbild, das „mother blaming“, die Isolation der Mutter, ihre tägliche Überforderung, die Gehaltsschere aufgrund der Mutter-Arbeit. In diesem System sind Frauen mit Kindern zum Scheitern verurteilt. Umso dringlicher benötigen wir Modelle, an denen sich Mutterschaft neu orientieren kann. Diese existieren als matrilineare Gesellschaften, deren Eigenarten die Referentin erörtern wird.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Frauenbibliothek Wyborada.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
 
Freitag, 9. Oktober 2015, 19 Uhr, Raum für Literatur, St.Gallen
Archaische Frauenfiguren – eine visuelle Präsentation mit Max Dashu
Frauenfiguren
Weltweit sind archaische Frauenfiguren die Wahrzeichen alter Kulturen. Aber warum sind sie so wenig bekannt? In einer visuellen Präsentation erkundet die Amerikanerin Max Dashu die wiederkehrenden Symbole weiblicher Kraft.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download

Filmabend Widnau 2013

Christina Schlatter, Uscha Madeisky und Dagmar Margotsdotter-Fricke am 28. Oktober 2013 in Widnau. Foto: Jolanda Spirig
 
Samstag, 12. September 2015, 9-17 Uhr, Bibliothek Hauptpost, St.Gallen
Die Mosuo – Geschlechterbalance im Reich der Frauen
Lugusee
Das Spannungsfeld zwischen Tradition und modernen Herausforderungen steht im Zentrum dieses Mosuo-Thementages. Die Filmerinnen Uscha Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter, der Landschaftsmythologe Dr. Kurt Derungs und die Referentinnen für Moderne Matriarchatsforschung, Dr. Barbara Pade und Christina Schlatter freuen sich auf Ihre Teilnahme.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
 
Sonntag, 7. Juni 2015, 15 Uhr, Frauenpavillon St.Gallen
Am Anfang von Leben und Wissen – Frauen in der alten Kabylei

Kabylische Frau

Dr. Malika Grasshoff (Makilam) wuchs bis zum 17. Altersjahr in der Kabylei im algerischen Berggebiet auf. Als Forscherin und Autorin mehrerer Bücher blieb sie ihrer berberischen Kultur intensiv verbunden. In ihrem Vortrag geht sie auf die Magie und den Alltag der kabylischen Frauen ein und deckt zahlreiche Reste ihrer matriarchalen Vergangenheit auf.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
 
Donnerstag, 21. August 2014, ab 18 Uhr, Frauenpavillon
Vom Matriarchat auf der Südseeinsel Palau (Filmvorführung) Palau

In Palau wird jede Frau, die zum ersten Mal ein Kind geboren hat, mit einer Zeremonie geehrt. Über viele Wochen wird sie umsorgt, geölt, massiert und gebadet, um dann in einem grossen Fest einer Göttin gleich zu erscheinen, von allen erwartet und umtanzt. Die Filmerinnen Uschi Madeisky und Daniela Parr sowie die Kulturforscherin Dagmar Margottsdotter-Fricke werden Fragen beantworten und mit dem Publikum zusammen einen Kulturvergleich wagen. 18 Uhr Türöffnung, kleines Buffet. 19 Uhr Beginn der Filmvorführung
Detailinformation als PDF zum Download
 
Samstag, 14. Juni 2014, 9.30-17.30 Uhr, Kantonsbibliothek St.Gallen
MatriArchiv Thementag Schamaninnen Kraft und Sinnbilder des weiblichen Schamanismus

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An diesem ersten MatriArchiv Thementag stehen die matriarchalen Wurzeln des Schamanismus im Zentrum. Mit Vorträgen, einer visuellen Präsentation und einer Filmvorführung wird die uralte, bis heute fortlebende Tradition sichtbar. Bereitstehende Bücher und weitere Dokumente aus dem MatriArchiv vertiefen das Thema. Mitwirkende: Christina Schlatter, Kurt Derungs, Marianne Schneider und Max Dashu (visuelle Präsentation ab DVD). Detailprogramm als PDF-Datei zum Download
 
Dienstag, 11. Dezember 2012
Die megalithischen Ahninnen-Steine Europas

Bilder-Vortrag mit Max Dashu Die weiblichen Menhir-Stelen von Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Sardinien sind Europas älteste monumentale Kunst, und doch werden sie in der Geschichtsschreibung meist weggelassen. Mit zahlreichen Bildern werden diese selten veröffentlichten weiblichen Stelen vorgeführt. Sie dokumentieren das matriarchale Erbe und die verborgene Geschichte der Frauen Westeuropas seit ihren Anfängen.
Die Amerikanerin Max Dashu bezeichnet sich als Geschichts-Prophetin. Sie erforscht und lehrt die globale Geschichte der Frauen und ihres Kulturerbes. Gestützt auf eine legendäre Sammlung von rund 30‘000 Bildern erarbeitete sie zahlreiche Bildervorträge. Auf ihrer Vortragstour durch Irland und Deutschland, u.a. im Frauenmuseum Wiesbaden kommt sie im Dezember nach St.Gallen.

Kantonsbibliothek Vadiana, MatriArchiv, Notkerstrasse 22, 9000 St.Gallen 18.30 Uhr, Ausstellungssaal, Eintritt frei

Mehr Information: Veranstaltungsflyer als PDF-Datei

Büchertips

Caliban und die Hexe

Silvia Federici: Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation. Wien: Mandelbaum, 2012. 315 Seiten.

Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion.

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Berggöttinnen der Alpen

Heide Göttner-Abendroth: Berggöttinnen der Alpen.
Matriarchale Landschaftsmythologie in vier Alpenländern.

Bozen, Edition Raetia 2016. 413 Seiten.

Die Autorin zeigt eine unbekannte Seite der Alpen und fasst ihre landschaftsmythologischen Forschungen in der Schweiz, in Deutschland, Südtirol und Österreich zusammen. Dabei betreibt sie Feldforschung und verknüpft das Wissen von Mythologie, Volkskunde, Sprachforschung und Geografie mit den archäologischen Funden aus den frühen Alpenkulturen. So gelingt es ihr, die alten Geschichten und Sagen zu erkennen, die in die Landschaft eingeschrieben sind.

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Ave Dea - 13 Göttinnen

Ulrike Pittner / Ursa Krattiger:
Ave Dea – 13 Göttinnen der griechisch-römischen Mythologie neu begegnen.

Rüsselsheim: Christel Göttert Verlag, 2015. 355 Seiten.

Ob Gaia, Hekate, Artemis oder Medusa – AVE DEA eröffnet eine neue Sichtweise auf scheinbar Bekanntes. Es lässt 13 Göttinnen der Antike zu Wort kommen, legt ihre Wurzeln frei bis in eine Kulturepoche, die älter ist als das Patriarchat, und spinnt Fäden bis in unsere Gegenwart. Barg die Büchse der Pandora wirklich alles Übel der Welt? War Hera wirklich nur die eifersüchtige Ehegattin? War Athene wirklich eine Kopfgeburt und Vatertochter?

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Rezension von Christa Mulack:
auf Fembio

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