Veranstaltungen

Im MatriArchiv sind Veranstaltungen wie Vorträge, Filmvorführungen und Diskussionsrunden zu matriarchalen Themen geplant. Gerne publizieren wir auch Aktivitäten anderer Veranstalter, die zur Information über matriarchale Gesellschaften beitragen.
 
Donnerstag, 9. Juni 2016, ab 18 Uhr, Frauenpavillon im Stadtpark St.Gallen
Nu Guo – Im Namen der Mutter (Filmvorführung)
Mosuo
Die Mosuo, eine ethnische Minderheit von etwa 40.000 Menschen, leben in verschiedenen Dörfern rund um den Lugusee in der chinesischen Provinz Yunnan. Es ist eine egalitäre Gesellschaft. Die matrilineare Familie wird von der Dabu geführt und alle ihre Nachkommen tragen ihren Namen. Francesca Rosati Freeman hat diese Form des Zusammenlebens dokumentiert. Für die Präsentation im Frauenpavillon wurde eigens eine deutsche Fassung erstellt.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich das MatriArchiv am “Gleichstellungsmonat Juni 2016 – 20 Jahre Gleichstellungsgesetz”. Weitere Informationen auf dem Flyer 20 Jahre Gleichstellung (PDF-Datei zum Download).
 
Freitag, 26. August 2016, 19 Uhr, St. Gallen (Ort wird noch festgelegt)
Die Wilden Frauen in der Sage – Vortrag von Sylke Zimpel
Salige Frauen
In Europa gibt es unzählige Sagen von Wildfrauen, Wilden Fräulein, Saligen Frauen, Moosweiblein … In Ihrem Vortrag geht Sylke Zimpel diesen Sagengestalten nach. Zu Beginn des Abends wird sie das mythische Lied der Sontga Margriata singen, der rätoromanischen nicht christlichen Hl. Margaretha, die viele Züge dieser mythischen Gestalten aufweist.
 
Samstag, 27. August 2016, 10 Uhr
Das mythische Lied der Sontga Margriata oder Das Verschwinden des Weiblich-Göttlichen
Margaretha mit Drachen
Aufbauend auf dem Vortrag über die Wildfrauen wird es am drauffolgenden Vormittag in kleinem Kreis eine tiefergehende Analyse des Liedes und seiner Motive geben. Abgerundet wird der Anlass wiederum mit einem Liedvortrag – diesmal in rätoromanischer Sprache.
 
Wanderreise
26. bis 29. Mai 2016
Schwarze Venus trifft Ursula auf aussichts- und wasserreichen Wegen im Hegau
Frauenkult(ur)geschichtliche Wandereise mit Regina Golke. Es hat noch Plätze frei!
Weitere Informationen
 
Matriarchale Filme – Vorführungen 2016
Donnerstag, 26. Mai 2016, 9.30-13.00 Uhr, Schloss Laudon, Wien
Wir sind die Hüterinnen des Mutterlandes
Workshop mit Uschi Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter-Fricke
Weitere Infos: Göttinnenkonferenz Wien
 
Dienstag, 31. Mai 2016, 20 Uhr, Bürgerzentrum Eschborn-Niederhöchstadt
“Wo die freien Frauen wohnen”
Filmvorführung im Frauensalon, mit Uschi Madeisky
 
Sonntag, 18. September 2016, 11 Uhr, Fantasia Kino, Bad Nauheim
“Wo die freien Frauen wohnen”
Filmvorführung mit Uschi Madeisky
Weitere Infos: tomult & töchter
 
 
Frühere Veranstaltungen
 
Dienstag, 1. März 2016, 19 Uhr, Raum für Literatur, Hauptpost St.Gallen
Die Mutterfalle – Vortrag von Dr. Mariam I. Tazi-Preve
Mutterfalle
Mariam Tazi-Preve lebt und lehrt an Universitäten in den USA und in Österreich. In Ihrem Vortrag wird sie die soziale Institution der Mutterschaft beschreiben: Das Mutterbild, das „mother blaming“, die Isolation der Mutter, ihre tägliche Überforderung, die Gehaltsschere aufgrund der Mutter-Arbeit. In diesem System sind Frauen mit Kindern zum Scheitern verurteilt. Umso dringlicher benötigen wir Modelle, an denen sich Mutterschaft neu orientieren kann. Diese existieren als matrilineare Gesellschaften, deren Eigenarten die Referentin erörtern wird.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Frauenbibliothek Wyborada.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
 
Freitag, 9. Oktober 2015, 19 Uhr, Raum für Literatur, St.Gallen
Archaische Frauenfiguren – eine visuelle Präsentation mit Max Dashu
Frauenfiguren
Weltweit sind archaische Frauenfiguren die Wahrzeichen alter Kulturen. Aber warum sind sie so wenig bekannt? In einer visuellen Präsentation erkundet die Amerikanerin Max Dashu die wiederkehrenden Symbole weiblicher Kraft.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download

Filmabend Widnau 2013

Christina Schlatter, Uscha Madeisky und Dagmar Margotsdotter-Fricke am 28. Oktober 2013 in Widnau. Foto: Jolanda Spirig
 
Samstag, 12. September 2015, 9-17 Uhr, Bibliothek Hauptpost, St.Gallen
Die Mosuo – Geschlechterbalance im Reich der Frauen
Lugusee
Das Spannungsfeld zwischen Tradition und modernen Herausforderungen steht im Zentrum dieses Mosuo-Thementages. Die Filmerinnen Uscha Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter, der Landschaftsmythologe Dr. Kurt Derungs und die Referentinnen für Moderne Matriarchatsforschung, Dr. Barbara Pade und Christina Schlatter freuen sich auf Ihre Teilnahme.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
 
Sonntag, 7. Juni 2015, 15 Uhr, Frauenpavillon St.Gallen
Am Anfang von Leben und Wissen – Frauen in der alten Kabylei

Kabylische Frau

Dr. Malika Grasshoff (Makilam) wuchs bis zum 17. Altersjahr in der Kabylei im algerischen Berggebiet auf. Als Forscherin und Autorin mehrerer Bücher blieb sie ihrer berberischen Kultur intensiv verbunden. In ihrem Vortrag geht sie auf die Magie und den Alltag der kabylischen Frauen ein und deckt zahlreiche Reste ihrer matriarchalen Vergangenheit auf.
Detailinformation als PDF-Datei zum Download
 
Donnerstag, 21. August 2014, ab 18 Uhr, Frauenpavillon
Vom Matriarchat auf der Südseeinsel Palau (Filmvorführung) Palau

In Palau wird jede Frau, die zum ersten Mal ein Kind geboren hat, mit einer Zeremonie geehrt. Über viele Wochen wird sie umsorgt, geölt, massiert und gebadet, um dann in einem grossen Fest einer Göttin gleich zu erscheinen, von allen erwartet und umtanzt. Die Filmerinnen Uschi Madeisky und Daniela Parr sowie die Kulturforscherin Dagmar Margottsdotter-Fricke werden Fragen beantworten und mit dem Publikum zusammen einen Kulturvergleich wagen. 18 Uhr Türöffnung, kleines Buffet. 19 Uhr Beginn der Filmvorführung
Detailinformation als PDF zum Download
 
Samstag, 14. Juni 2014, 9.30-17.30 Uhr, Kantonsbibliothek St.Gallen
MatriArchiv Thementag Schamaninnen Kraft und Sinnbilder des weiblichen Schamanismus

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An diesem ersten MatriArchiv Thementag stehen die matriarchalen Wurzeln des Schamanismus im Zentrum. Mit Vorträgen, einer visuellen Präsentation und einer Filmvorführung wird die uralte, bis heute fortlebende Tradition sichtbar. Bereitstehende Bücher und weitere Dokumente aus dem MatriArchiv vertiefen das Thema. Mitwirkende: Christina Schlatter, Kurt Derungs, Marianne Schneider und Max Dashu (visuelle Präsentation ab DVD). Detailprogramm als PDF-Datei zum Download
 
Dienstag, 11. Dezember 2012
Die megalithischen Ahninnen-Steine Europas

Bilder-Vortrag mit Max Dashu Die weiblichen Menhir-Stelen von Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Sardinien sind Europas älteste monumentale Kunst, und doch werden sie in der Geschichtsschreibung meist weggelassen. Mit zahlreichen Bildern werden diese selten veröffentlichten weiblichen Stelen vorgeführt. Sie dokumentieren das matriarchale Erbe und die verborgene Geschichte der Frauen Westeuropas seit ihren Anfängen.
Die Amerikanerin Max Dashu bezeichnet sich als Geschichts-Prophetin. Sie erforscht und lehrt die globale Geschichte der Frauen und ihres Kulturerbes. Gestützt auf eine legendäre Sammlung von rund 30‘000 Bildern erarbeitete sie zahlreiche Bildervorträge. Auf ihrer Vortragstour durch Irland und Deutschland, u.a. im Frauenmuseum Wiesbaden kommt sie im Dezember nach St.Gallen.

Kantonsbibliothek Vadiana, MatriArchiv, Notkerstrasse 22, 9000 St.Gallen 18.30 Uhr, Ausstellungssaal, Eintritt frei

Mehr Information: Veranstaltungsflyer als PDF-Datei

Büchertips

Caliban und die Hexe

Caliban und die Hexe

Silvia Federici: Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation. Wien: Mandelbaum, 2012. 315 S.

Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion.

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Le società matriarcali

Le società matriarcali

Heide Göttner-Abendroth: Le società matriarcali. Studi sulle culture indigene del mondo.

Roma, Venexia 2013. 709 Seiten.

“All’inizio le madri” e non “il dominio delle madri”, in forma speculare al patriarcato: questo sono le società matriarcali, che stanno all’inizio delle civiltà umane e ancora oggi sono diffuse in tutti i continenti. Il libro, frutto di una lunga ricerca sul campo e degli studi di ricercatori indigeni, dopo un excursus teorico sulla letteratura sui matriarcati, documenta in profondità il funzionamento, le finalità e l’estetica delle società improntate ai valori materni.

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Ave Dea - 13 Göttinnen

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Ulrike Pittner / Ursa Krattiger:
Ave Dea – 13 Göttinnen der griechisch-römischen Mythologie neu begegnen.

Rüsselsheim: Christel Göttert Verlag, 2015. 355 S.

Ob Gaia, Hekate, Artemis oder Medusa – AVE DEA eröffnet eine neue Sichtweise auf scheinbar Bekanntes. Es lässt 13 Göttinnen der Antike zu Wort kommen, legt ihre Wurzeln frei bis in eine Kulturepoche, die älter ist als das Patriarchat, und spinnt Fäden bis in unsere Gegenwart. Barg die Büchse der Pandora wirklich alles Übel der Welt? War Hera wirklich nur die eifersüchtige Ehegattin? War Athene wirklich eine Kopfgeburt und Vatertochter?

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Rezension von Christa Mulack:
auf Fembio

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