Veranstaltungen

Im MatriArchiv sind Veranstaltungen wie Vorträge, Filmvorführungen und Diskussionsrunden zu matriarchalen Themen geplant. Gerne publizieren wir auch Aktivitäten anderer Veranstalter, die zur Information über matriarchale Gesellschaften beitragen.
 
Freitag, 26. August 2016, 19 Uhr, Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen
Die Wilden Frauen in der Sage – Vortrag von Sylke Zimpel

Salige Foto Ursula Fuchs-Hofer - Web
Foto: Ursula Fuchs-Hofer

In Europa gibt es unzählige Sagen von Wildfrauen, Wilden Fräulein, Saligen Frauen, Moosweiblein … In Ihrem Vortrag geht Sylke Zimpel diesen Sagengestalten nach. Zu Beginn des Abends wird sie das mythische Lied der Sontga Margriata singen, der rätoromanischen nicht christlichen Hl. Margaretha, die viele Züge dieser mythischen Gestalten aufweist.
 
Samstag, 27. August 2016, 10 Uhr, Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen
Das mythische Lied der Sontga Margriata oder Das Verschwinden des Weiblich-Göttlichen

Frauenfigur Nonsberg - Kopie

Aufbauend auf dem Vortrag über die Wildfrauen wird es am drauffolgenden Vormittag in kleinem Kreis eine tiefergehende Analyse des Liedes und seiner Motive geben. Abgerundet wird der Anlass wiederum mit einem Liedvortrag – diesmal in rätoromanischer Sprache.

Detailinformation für beide Veranstaltungen (PDF-Datei zum Download)
 
Samstag, 12. November 2016, 9-18 Uhr, Museum am Löwentor, Stuttgart
Zukunftswerkstatt Matri-Arche. Egalitäre Gesellschaften

Zukunftswerkstatt

In der Zukunftswerkstatt „Matri-Arche“ präsentieren Referentinnen der Akademie HAGIA Ergebnisse zur egalitären Gesellschaftsforschung. Von der Ökonomie über die Sozialordnung und die Konsenspolitik bis hin zum Weltbild werden die Strukturen von Gesellschaft neu gedacht. Welche konkreten Möglichkeiten können sich daraus für unser Zusammenleben ergeben?
Rabatt bei Frühbuchung bis 15. September!

Detailinformation (PDF-Datei zum Download)

Aktuelle Infos auf der Facebook-Seite (für alle zugänglich)
 
Wanderreise
Samstag, 23. Juli 2016, 10-18 Uhr
Bussen – Heiliger Bethenberg?
Frauenkult(ur)geschichtliche Wandereise mit Regina Golke.
Weitere Informationen

 
Matriarchale Filme – Vorführungen 2016
Sonntag, 18. September 2016, 11 Uhr, Fantasia Kino, Bad Nauheim
“Wo die freien Frauen wohnen”
Filmvorführung mit Uschi Madeisky
Weitere Infos: tomult & töchter

Büchertips

Caliban und die Hexe

Caliban und die Hexe

Silvia Federici: Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation. Wien: Mandelbaum, 2012. 315 S.

Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion.

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Le società matriarcali

Le società matriarcali

Heide Göttner-Abendroth: Le società matriarcali. Studi sulle culture indigene del mondo.

Roma, Venexia 2013. 709 Seiten.

“All’inizio le madri” e non “il dominio delle madri”, in forma speculare al patriarcato: questo sono le società matriarcali, che stanno all’inizio delle civiltà umane e ancora oggi sono diffuse in tutti i continenti. Il libro, frutto di una lunga ricerca sul campo e degli studi di ricercatori indigeni, dopo un excursus teorico sulla letteratura sui matriarcati, documenta in profondità il funzionamento, le finalità e l’estetica delle società improntate ai valori materni.

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Ave Dea - 13 Göttinnen

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Ulrike Pittner / Ursa Krattiger:
Ave Dea – 13 Göttinnen der griechisch-römischen Mythologie neu begegnen.

Rüsselsheim: Christel Göttert Verlag, 2015. 355 S.

Ob Gaia, Hekate, Artemis oder Medusa – AVE DEA eröffnet eine neue Sichtweise auf scheinbar Bekanntes. Es lässt 13 Göttinnen der Antike zu Wort kommen, legt ihre Wurzeln frei bis in eine Kulturepoche, die älter ist als das Patriarchat, und spinnt Fäden bis in unsere Gegenwart. Barg die Büchse der Pandora wirklich alles Übel der Welt? War Hera wirklich nur die eifersüchtige Ehegattin? War Athene wirklich eine Kopfgeburt und Vatertochter?

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Rezension von Christa Mulack:
auf Fembio

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