Concept of Matriarchy

The concept of matriarchy is well known in everyday language, because ever since Bachofen (1861) introduced the term there have been lively discussions about it. However, it is necessary to reduce the term to its original meaning and to include the results of recent matriarchal research. In this way it can continue to convey its powerful meaning. Matriarchy is not the opposite of patriarchy. There are no societies where women rule over men, because matriarchal societies do not have governance structures such as moral authority, social hierarchy and private properties.

The term “matriarchy” is an acronym composed of the latin word mater (mother) and the greek term arché. Arché primarily means beginning, origin. As everything begins with mothers; this interpretation of the term “matriarchy” is essential. The social structures of matriarchies derive from women. The motherliness in the sense of care and sustaining life determines the ethical principals of the society. The origins of the female ancestors shape the social order as well as the religious area.

Substitution terms, such as matrifocal and gynocratic, distort the object of research or even eradicate it totally. By using these terms, the fact that these societies are created, formed and supported by women is ignored.

 

To the Definiton of Matriarchy

 

Source:
Heide Göttner-Abendroth: Das Matriarchat. Stuttgart, Kohlhammer 1988 ff.

Büchertips

Das Versagen der Kleinfamilie

Mariam Irene Tazi-Preve: Das Versagen der Kleinfamilie.

Kapitalismus, Liebe und der Staat.

Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, 2017. 228 Seiten.

Bei der Kleinfamilie ist nicht Normalität am Werk, sondern eine willkürliche Norm. Viele Mütter sind einem Mutterideal verpflichtet, dem sie nie entsprechen können. Viele Männer würden gerne Elternzeit nehmen, die Arbeitswelt lässt es nicht zu. Arbeitswelt und Familie sind nicht kompatibel. Aber es gibt Wege aus der Mutterfalle und der Vereinbarkeitslüge. Die Autorin zeigt Alternativen auf, die andere Gesellschaften uns bereits vorleben.

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Berggöttinnen der Alpen

Heide Göttner-Abendroth: Berggöttinnen der Alpen.
Matriarchale Landschaftsmythologie in vier Alpenländern.

Bozen, Edition Raetia 2016. 413 Seiten.

Die Autorin zeigt eine unbekannte Seite der Alpen und fasst ihre landschaftsmythologischen Forschungen in der Schweiz, in Deutschland, Südtirol und Österreich zusammen. Dabei betreibt sie Feldforschung und verknüpft das Wissen von Mythologie, Volkskunde, Sprachforschung und Geografie mit den archäologischen Funden aus den frühen Alpenkulturen. So gelingt es ihr, die alten Geschichten und Sagen zu erkennen, die in die Landschaft eingeschrieben sind.

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Ave Dea - 13 Göttinnen

Ulrike Pittner / Ursa Krattiger:
Ave Dea – 13 Göttinnen der griechisch-römischen Mythologie neu begegnen.

Rüsselsheim: Christel Göttert Verlag, 2015. 355 Seiten.

Ob Gaia, Hekate, Artemis oder Medusa – AVE DEA eröffnet eine neue Sichtweise auf scheinbar Bekanntes. Es lässt 13 Göttinnen der Antike zu Wort kommen, legt ihre Wurzeln frei bis in eine Kulturepoche, die älter ist als das Patriarchat, und spinnt Fäden bis in unsere Gegenwart. Barg die Büchse der Pandora wirklich alles Übel der Welt? War Hera wirklich nur die eifersüchtige Ehegattin? War Athene wirklich eine Kopfgeburt und Vatertochter?

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Rezension von Christa Mulack:
auf Fembio

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